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Das marode KKW in Biblis muss vom Netz!
Zur Laufzeitverlängerung für Kernkraftwerke
AKNDDie Entscheidung der neuen schwarz-gelben Regierung, die Laufzeiten für KKWs zu verlängern, muss mit allen demokratischen Mitteln verhindert werden. Die räumliche Nähe Guntersblums zu Deutschlands ältestem und unsicherstem KKW in Biblis ist nach wie vor ein unkalkulierbares Risiko für die  gesamte Region. CDU und FDP wollen die Betreiber mit dem Ausstieg aus dem Ausstieg aus der Kernernergie trotz grober Schlampereien und Unzuverlässigkeit sogar noch belohnen. Gleichzeitig berichten ehemalige Biblis-Beschäftige über beunruhigende Vorkommnisse aus ihrem Arbeitsalltag, die durch ein Gutachten im Auftrag der Bundesatomaufsicht gestützt werden. Die RWE, die für Biblis verantwortlich zeichnet, arbeitet seit 30 Jahren erfolgreich mit der Taktik vertuschen, verschleiern, abwiegeln. Mit dieser Entscheidung nehmen Merkel und Co. zusätzliche Gefahren für die Bevölkerung in Kauf und verzögern den Ausbau erneuerbarer Energien, so Melitta Bender von der GLG.                        091024mb
Brief an den Umweltminister: GLG erneuert Forderung nach Abschaltung der Reaktoren in Biblis
9.9.2009

Sehr geehrter Herr Minister Gabriel,

als Bürgermeister der Ortsgemeinde Guntersblum bitte ich Sie, die Stilllegung des Atomkraftwerkes Biblis fristgerecht umzusetzen. Wegen „dringender“ Reparaturarbeiten steht der Atommeiler seit längerer Zeit still. Offensichtlich sollen die Restlaufzeiten die Bundestagswahl überstehen, in der Hoffnung, die Restlaufzeiten bei einer anderen Regierungskonstellation verlängern zu können.

Viele Sicherheitsrisiken fordern allerdings ein unbedingtes Abschalten der Anlage:

¬    das Atomkraftwerk liegt in einem dicht besiedelten Gebiet
¬    in Bezug auf  Angriffe von außen ist das AKW Biblis auf Grund der         geringen Stärke der Reaktorkuppel die am stärksten gefährdete             Anlage Deutschlands
¬    es gibt keine Absicherung gegen Terroranschläge aus der Luft,
¬    die Nähe zum Rhein-Main-Airport in Frankfurt/Main birgt eine                 hochgradige Gefährdung durch Flugzeugabstürze
¬    zahlreiche Störfälle belegen die Unzuverlässigkeit der Technik
¬    die Entsorgung des Atommülls ist völlig ungeklärt  und
¬    last but not least besagt das Ergebnis einer OECD-Studie, dass die       Kernschmelzfestigkeit von Biblis B katastrophal schlecht ist.

All diese Gründe fordern eine fristgerechte Abschaltung des AKW Biblis. Ein GAU wäre nicht nur für die unmittelbare Umgebung des AKW sondern für weite Teile Deutschlands eine Katastrophe.


Mit freundlichem Gruß

Reiner Schmitt, Ortsbürgermeister


Grüne Liste Guntersblum wählt neuen Vorstand


Im Rahmen einer Mitgliederversammlung im August wurde Melitta Bender einstimmig zur 1. Vorsitzenden gewählt. Sie sammelte politische Erfahrung bei Hessens Grünen und ist seit 4 Jahren Mitglied im Rat der Verbandsgemeinde Guntersblum. Thilo Töpfer wird weiterhin als 2. Vorsitzender tätig sein und auch Ursula Adam-Krämer wurde als Kassiererin wiedergewählt.
Die Mitgliederversammlung wurde auch genutzt, um Ziele und Aufgaben zu diskutieren und festzulegen. Die GLG ist weiterhin bestrebt, die Kontakte zu den Berggemeinden zu intensivieren. Die Erhaltung der Verbandsgemeinde steht für die GLG unumstritten im Vordergrund. Auch die Entwicklung der Schullandschaft ist ein wichtiges Thema, u.a. die Erhaltung der Grundschule in Uelversheim.  Die Verbandsgemeinde Guntersblum soll eine Vorreiterfunktion bei der Erhöhung des Anteiles an erneuerbaren Energien übernehmen und so ihren Beitrag zum Klimaschutz vor Ort erfüllen. Die GLG begrüßt eine sinnvolle Interkommunale Zusammenarbeit in einzelnen Sachbereichen, wenn Effizienzsteigerungen und Kostensenkungen zu erreichen sind.





Auch die Ortsgemeinde Guntersblum bietet ein weites Themenfeld. Vorrangiges Ziel ist die innerörtliche Verkehrsberuhigung durch Einfüh-
rung eines generellen Tempolimits von 30 km/h sowie der Ausbau der Kindertagesstätten. Als weitere Maßnahmen stehen auch die Einrichtung eines Seniorenbeirates und die Reaktivierung der Jugendbeteiligung auf dem Programm. Durch den Erfolg bei den zurückliegenden Kommunalwahlen sieht sich die Grüne Liste in ihrer Arbeit bestätigt, sie konnte ihren prozentualen Stimmenanteil in der Ortsgemeinde verdoppeln und erhielt damit einen zusätzlichen Sitz im Gemeinderat. Auch innerhalb der Verbandsgemeinde konnte das Wahlergebnis verbessert werden. Der Höhepunkt war dann die Wahl von Reiner Schmitt zum Ortsbürger-
meister. Er ist der erste und bisher einzige grüne Bürgermeister in Rheinland-Pfalz.
Melitta Bender: "Diese Erfolge ermutigen dazu, den bisherigen Kurs beizubehalten und sich nicht auf den Lorbeeren auszuruhen."

Kommunalwahlen 2009

Reiner Schmitt zum Ortsbürgermeister
in Guntersblum gewählt


780: 778 Stimmen für den ersten Grünen Ortsbürgermeister in Rheinland-Pfalz - ein beachtlicher Erfolg für den Kandidaten und die Mitglieder der unabhängigen Wählergemeinschaft Grüne Liste Guntersblum. Dass es knapp werden würde zwischen Reiner Schmitt und Walter Schlotte, war vorhersehbar. Nicht aber, dass es derart eng werden würde. 

Unseren Wählerinnen und Wählern herzlichen Dank für hervorragende 16.1 % aller abgegebenen Stimmen in Guntersblum!

Das bedeutet  1 Sitz mehr. Wir  freuen uns, dass Melitta Bender als neues Ratsmitglied neben Reiner Schmitt und Thilo Töpfer in den Gemeinderat gewählt wurde.

Im VG-Rat konnten wir uns auf 8,1% der Wählerstimmen verbessern, was fast für einen dritten Sitz gereicht hätte - auch dafür herzlichen Dank!



obmrs09

Nach der Stichwahl am 21.6.2009



durchgeblickt

Was nicht sein darf, nicht sein kann!

Kleinkinder
, die in der Nähe von Kernkraftwerken leben, erkranken offenbar häufiger an Krebs. Das geht aus einer Studie im Auftrag des Bundesamtes für Strahlenschutz hervor, die der "Süddeutschen Zeitung" vorliegt. Demnach steigt die Zahl krebskranker Kinder, je näher ihr Wohnort an einem der 16 deutschen Reaktorstandorte liegt. Dieser Zusammenhang sei "statistisch signifikant".

"Nach dem derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnisstand" sei das Ergebnis "nicht strahlenbiologisch erklärbar", heißt es in der Studie. Eine Kausalität sei also nicht bewiesen.
Quelle: Süddeutsche Zeitung 7.12.2007
Weitere Infos: IPPNW



Ohne Kernkraft


Nun steht es fest: die beiden Pannenreaktoren Krümmel und Brunsbüttel werden vorerst wegen umfangreicher Reparaturarbeiten nicht mehr ans Netz gehen. Auch der Schrottreaktor in unserer unmittelbaren Nachbarschaft in Biblis hat lange Ausfallzeiten, während der er keinen Strom liefern kann.   
Und siehe da, der befürchtete Energie-Notstand bleibt aus. Die Lichter gehen nicht aus, Telefone und Kaffeemaschinen funktionieren immer noch und die Menschen können ruhiger schlafen, weil die lebensgefährlichen AKWs abgeschaltet sind. Herr Clement, Aufsichtsrat-Mitglied beim Biblis-Betreiber RWE hat sich geirrt. Es wird kein Atomstrom mehr produziert, niemand bemerkt es und das Leben geht tatsächlich wie gewohnt weiter. Der befürchtete und von der Atom-Lobby immer wieder lautstark beschworene Rückfall in die Steinzeit bleibt aus. Nebenbei bemerkt, wenn in einigen Firmen tatsächlich die Lichter ausgehen (siehe Nokia etc.), liegt das sicher nicht am fehlenden Atomstrom sondern wohl eher an der schier grenzenlosen Profitgier der verantwortlichen Manager.
Die für die Sanierung der „strahlenden Oldies“ notwendigen Millionen sollten besser in die Förderung regenerierbarer Energien investiert werden. Mensch, Tier und Umwelt werden davon profitieren. (mb)




GLG für den Fortbestand der Verbandsgemeinde

Für die Auflösung der VG Guntersblum gibt es keine überzeugenden Argumente... <mehr>


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GLG gegen großräumige Deichrückverlegung im Guntersblumer Unterfeld


Kostspielige Umsiedelungen und gravierende Eingriffe in Natur-
schutzgebiete
vorgesehen <mehr>

Direkt zu <Karte und Bildern>






Widerspruchsrecht gesichert

Mit dem Kauf der an die Lorenzwiese angrenzenden Stromtalwiese
hat sich die GLG Widerspruchsrechte gesichert. <mehr>





Kein Polder im Naturschutzgebiet

GLG
GLG kauft Stromtalwiese
 
 

GLG-Antrag: Bahnhofsumfeld


Mit den beiden realisierten Maßnahmen zur Bahnhofsumfeldgestaltung, der Einrichtung der Park- & Ride-Anlage und der Fahrradabstellanlage, war die Ortsgemeinde auf dem richtigen Weg...<mehr>

Bahnhof Guntersblum
Bürgerferne: Das Warten auf behördliche Genehmigung
dauerte mehr als 3 Jahre
 
 

GLG-Antrag zum Ankauf eines Geländes zur Erweiterung des Kindergartens

Entgegen der Empfehlung der Aufsichtsbehörde soll die Gemeinde Guntersblum für den Ankauf des Kindergartenerweiterungsgeländes in der Götzenstraße eintreten und den entsprechenden Haushaltsansatz
in der kommenden Planung vorzusehen. Vorab soll die Kommunal -aufsicht anhand eines Konzeptes von der Notwendigkeit der Maßnahme überzeugt werden, so dass der Planansatz als unabweisbare Maßnahme eingestuft werden kann.
Die kommenden Rechtsansprüche für unter dreijährige Kinder und ein weiterer Bedarf für Krippenplätze führen schon alleine zu Veränderungen in der Kindertagesstättenlandschaft. Hinzu kommen erhöhte Anforderungen in Bezug auf die frühkindliche Bildung. Die Konzeption des künftigen Bedarfs soll auch die Errichtung eines Hortes
einbeziehen, zumal eine Ganztagsbetreuung in der Grundschule offenbar nicht realisierbar scheint. Die Modalitäten dieses Antrags sollten im Ausschuss alsbald beraten werden.

080903

Aus unserem Archiv vom 10.5.2004

GLG-Antrag: Kinderbetreuung in der VG Guntersblum

Bildungsauftrag der Kindertagesstätten <mehr>
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Laufzeitverlängerung für AKW Biblis – nein danke!

Die Grüne Liste Guntersblum unterstützt die Kritik der Grünen Bundestagsfraktion an dem künstlichen Hinauszögern der Wartungsarbeiten an diversen Atomkraftwerken in der Hoffnung auf einen Richtungswechsel der nächsten Bundesregierung. 
<mehr>
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Kernkraftwerk  Biblis - für sofortige Stillegung!
Ist Biblis vor Terror sicher?

Das Bibliser KKW wird weiterhin betrieben, obwohl die Sicherheitsauflagen schon seit mehreren Jahren nicht erfüllt
werden!

Und die Pannenserie reißt nicht ab -  seit der Inbetriebnahme
1974 gab es mehr als 500 Störfälle, die offiziell zugegeben

wurden, mindestens einer davon führte an den Rand einer
Katastrophe! <mehr>

Atomkraft nein danke!
 


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